
„Passt für mich." Diesen Satz hörst du in Meetings oft. Und manchmal ahnst du: Er stimmt nicht ganz. In fast jedem Führungsgespräch läuft eine zweite Ebene mit. Das, was dein Gegenüber wirklich denkt, zeigt sich oft im Gesicht, bevor ein Wort fällt.
Drei Signale, auf die du achten kannst
Ein kurzes Zögern, bevor jemand zustimmt. Häufig steckt ein leiser Einwand dahinter, der noch nicht ausgesprochen ist.
Ein Mundwinkel, der einseitig eingepresst wird, oder ein Stirnrunzeln. Oft ein Zeichen von Skepsis oder Distanz.
Ein Blick, der kurz abbricht. Mal Unsicherheit, mal echtes Nachdenken.
Wichtig: Ein einzelnes Signal ist noch keine Diagnose. Es ist eine Einladung, kurz nachzufragen, statt weiterzureden.
Wie du souverän reagierst
Du musst nichts kompliziert deuten. Die einfachste Ebene ist eine achtsame Gesprächspause und ein sichtbares Signal, dass du den Einwand wahrgenommen hast. Ein aufforderndes Nicken gibt deinem Gegenüber den Raum, Bedenken auszusprechen. Wer genauer hinschaut, kann das Wahrgenommene auch spiegeln („Du runzelst die Stirn") oder die Emotion behutsam benennen („Ich habe den Eindruck, das beschäftigt dich").
Der nächste Schritt
Diese Fähigkeit lässt sich trainieren. Genau darum geht es in meinem Führungsimpuls, den ich alle zwei Wochen verschicke, und vertieft in meinem Mimikresonanz-Seminar.
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